Marktplatzfest (26. Juni 2004)

Erstmals wurde in diesem Jahr die Wilhelmstraße für das Marktplatzfest gesperrt. Hier war der Zieleinlauf für den City- Lauf und auch der STCL hatte seinen Stand heuer in dieser zentralen Lage.

Zum Aufbau des Standes trafen sich die Frühaufsteher des Clubs morgens um 7 Uhr am Stadion- Bad. Und viele von denen, die morgens dabei waren, fanden sich auch nachts um 1 zum Abbau wieder (Standabnahme war so gegen halb 3). Und zwischendurch war ja auch noch Stand- Dienst zu verrichten. Da macht sich das regelmäßige Konditionstraining doch bezahlt … 😉

Zum Glück fanden sich über den Tag auch noch zahlreiche weitere Helfer für den Stand- Dienst, die ihre jeweilige Schicht mehr oder minder pünktlich antraten. Einen großen Dank an alle Organisatoren, Einkäufer, Baumeister, Teigbereiter, Crêpes- Bäcker und Verkäufer ebenso wie an die Spender der traditionell ebenso zahlreichen wie leckeren Kuchen.

Zunächst begann der Tag nach dem Aufbau recht ruhig. Die Strecken- Absperrung für den City- Lauf ging genau an unserem Stand vorbei, keine Kundschaft also durch Wochenmarkt- Besucher oder samstägliche Einkausfbummler. Dafür Zeit, die Teilnehmer des City- Laufs aus nächster Nähe anzufeuern. Der STCL war besonders bei den Kiddies bestens vertreten durch Sissi, Anna, Johanna, Babette und Jakob. Von den ‚Großen‘ war nur Cerry (mit ein Paar Bekannten) am Start und hat sich tapfer geschlagen.

Was am Vormittag an Umsatz fehlte kam dann jedoch am Abend wieder herein. Der STCL war wohl scheinbar der einzige Anbieter von Crêpes auf dem ganzen Marktplatzfest. Dies führte dann zu lebhaften Abendstunden mit Anstehen in der Schlange vor unserem Stand (ein Novum für unsere Fest- Auftritte). Und trotz mehrmaligem Nachbereiten von frischem Teig hieß es schon vor Ende der Veranstaltung: Crêpes sind ausverkauft. Eine Gelegenheit, noch mehr von den leckeren Kuchen zu verkaufen. In den letzten Jahren der Renner, war der Absatz diesmal  etwas verhalten. An der Qualität oder dem Erscheinungsbild kann es nicht gelegen haben. Aber wahrscheinlich war die Verlockung durch die zahlreichen und fantasievollen Crêpes- Variationen in süß und herzhaft einfach zu groß.

Und bevor es nun heißt, der Club hätte sich nur mit Dingen für den Bauch hervorgetan: auch an den Kopf wurde gedacht. Liebevoll gestaltete Info- Materialien zeigten Bilder aus dem Clubleben und den letzten Ausfahrten von über und unter Wasser und Interessenten konnten sich zu einem Schwätzchen niederlassen und wurden umfassend über den Club informiert.

Insgesamt konnte der STCL die Möglichkeit, in seiner Heimatstadt Flagge zu zeigen, gut nutzen und auch der Aufwand für die Herstellung und den Verkauf der Crepes hat sich gelohnt. Genaue Zahlen wurden noch nicht verkündet, aber trotz sehr geringem Getränke- Umsatz sollten schon ein paar Euro in der Kasse übrig geblieben sein.

Also, dann nächstes Jahr wieder …

Tauchausfahrt nach Elba (Mai 2004)

Mit dabei waren:

Sissi, Anna, David, Jacob, Elke, Stefan, Andreas, Nelia, Pauli, Andrea, Reiner, Rudolph, Lorena, Michael, Rafael, Heide, Sascha, Tobias, Kuno, Annette, Fips, Nick, Luis, Tina, Günne, Tom, Steffi, Steffen, Lou, Noah, Sabine, Stefan, Lukas, Walle, Anita, Cerry, Wolfgang, Katrin, Alex, Heike, Tim, Uwe, André, Silvia, Katrin

Ab Mittwoch, 19.5. „besetzen“ die ersten Taucher den Campingplatz Arrighi in Porto Azzurro. In den nächsten Tagen tauchten hier und da immer neue Gesichter auf und bezogen Ihre Zelte, Appartements, Wohnwägen, Camper oder Bungalows. Auf dem Campingplatz erwartete uns eine sehr familiäre, nette Atmosphäre.

Bis zum Kiesstrand waren es ca. 100 m, an dem auch die Omnisub-Tauchbasis war und an dem ab Montag unsere täglichen Tauchausfahrten begannen.

Der erste Tag begann mit stürmischer See und einem (durch die nachträglich noch gewachsene Gruppe) etwas kleinen Boot. Am zweiten Tag erhielten wir dann unseren „Luxusliner“ mit Sonnendeck auf dem wir von Anfang bis Ende unser Tauchequipment deponiert lassen konnten, was für alle super-easy war und den Gang zum täglichen (straf-) Cappuccino um einiges verkürzte.

„Früh“ morgens um 9:00 Uhr und mittags um 14:30 Uhr bekamen wir Gelegenheit, die Steilwände und Tauchplätze um die Barbarossa-Bucht zu erkunden. Leider gab es an einigen Plätzen Schleimalgen, welche das Unterwasserbild ein wenig trübten. Trotz allem gab es viel zu sehen, wie z. B. Octopus, Muränen, Nacktschnecken in jeglicher Form, Konger, rote Gorgonien und einiges mehr. Am letzten Tag, am herrlichen Pomonte Wrack, war es einigen sogar vergönnt (danke Walle) eine große Seespinne zu sehen (einfach irre :-).

Einige hatten Gelegenheit bei Wolfgang und Walle Ihre Prüfungstauchgänge für Bronze, Silber und Gold zu absolvieren. Nochmals einen großen Dank an unsere zwei Tauchlehrer!!!

Stefan und Walle haben einige Unterwassereindrücke festgehalten, die Ihr anbei exemplarisch bestaunen könnt.

Auf dem Campingplatz war täglich Highlife. Von ganz klein bis groß war immer was los. Die Rasselbande lieferte sich Wasserschlachten, Bobbycar-Rennen und war immer auf trab, so dass auch den Nicht-Tauchern nicht langweilig wurde.

2 Geburtstage gab es für uns alle zu feiern. Alex und Rainer organisierten 2 nette Grillabende.

Leider war die gemeinsame Elba-Ausfahrt für die meisten viel zu kurz und endete mit einem gemütlichen Lagerfeuer am Strand in der Barbarossa-Bucht.

Danke Wolfgang für die Organisation.

Cerry

Winterschwimmen (11.Januar 2004)

Bei 8 Grad über Null und ganzen 6 Grad Wassertemperatur stürzten sich 7 unerschrockene STC-ler mit 129 Anderen in die Fluten des Neckars.

3,4 Kilometer kalte Neckarwasserstrecke lag vor ihnen. Was sich da am Remsecker Hechtkopf abspielte, erinnerte eher an einen fröhlichen Faschingsumzug.

Nach dem Startschuss legten einige los, als gelte es der Kälte zu entrinnen. Das Hauptfeld allerdings genoss die diesmal starke Strömung wegen der starken Regenfälle in den letzten Tagen.

Unterwegs ließen sich die Schwimmer die hochprozentigen Aufwärmer an der „Tankstelle“ schmecken.

Am Ziel, im Schießtal angekommen, gab es für jeden eine Runde Glühwein und natürlich Applaus. Dann ging zum Duschen in die Dekontaminations-Schleuse… Anschließend wurde kräftig gegen Hunger und Dehydratation gekämpft. Nachdem wir in den letzten Jahren alles was es an Pokalen zu gewinnen gab abräumten, gab es diesmal als sechstgrößte Gruppe der Veranstaltung einen weiteren Pokal. Es wäre doch gelacht, wenn wir in den nächsten Jahren nicht wieder an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen könnten und wieder mit über 20 Schwimmern antreten! Die Veranstaltung ist eine lustige Gaudi. Dies wird jeder bestätigen, der dabei war.

Also, keine Bange und schwimmt 2005 mit!
Helmut

Philippinen – ein Traum

Clubausfahrt im Mai 2003

Wir – 13 UW – Knipser begrüßten uns in Frankfurt am Flughafen. Mit Emirates flogen wir dann über Dubai (der Flughafen dort gleicht einem Palast!) nach Manila.

Durch die SARS Epidemie mussten wir alle erst mal am Flughafen eine Fieberkontrollstation passieren und manch einer hat auch seinen  Mundschutz benutzt!  

Nachdem jedoch, Gott sei Dank (bei Fieber 4 Wochen Quarantäne!) alle die Kontrolle passiert hatten ging die abenteuerliche Anreise weiter! Nach einer Irrfahrt quer durch Manila mit hupen, drängeln, rechts überholen kamen wir dann mit dem Auto nach Mitternacht an einen einsamen Strand wo uns eine Banka (Auslegerboot) ohne jegliche Beleuchtung erwartete. Wir mussten erst am Strand durch knietiefes Wasser zum Schiff waten und dann über eine glitschige Hühnerleiter das Boot erklimmen. Als wir dann in den Morgenstunden auf Mindoro ankamen, ging´s wieder samt Gepäck durchs Wasser zum Strand. Udo unser Reiseleiter führte uns von dort sicher zum Sabang Inn Dive Ressort, wo wir endlich nach all den Strapazen unsere Zimmer beziehen konnten und uns endlich nach 2 Tagen Anreise aufs Ohr hauen konnten.

Am 1. Tag, nachdem wir etwas an das waschküchenartige feuchtheiße Wetter akklimatisiert waren,  ging es dann gleich zum Tauchen.

Wie von Geisterhand war unser komplettes Equipment jeden Morgen aufgerödelt an Bord und wir gingen nur mit Maske, Schnorchel Flossen und Blei bewaffnet aufs Boot.

Traumhafte Unterwasser Flora und Fauna

In allen Formen und  Farben große Fächerkorallen, Fledermausfisch, Sepia, See Cobra, Muränen, Geistermuränen, Kofferfisch, Knurrhahn, Drücker-, Skorpions- und Steinfische, Frogfish, Oktopusse, riesengroße Juwelenbarsche  bis zum Weißspitzenhai alles vorhanden und noch viel viel mehr!

Auf unserer Basis „Sabang Inn“ waren bis zu 4 begleitete TG täglich und zusätzlich  Hausrifftauchen jederzeit möglich!

Unsere Frischlinge, Martina und Joe, wurden bei den ersten Tauchgängen sogar von einem Privat-Guide geführt!

Wir haben so manches Abenteuer erlebt. Bei einer Tagesausfahrt gab unsere Banka (Auslegerboot) den Geist auf, mussten dann auf offener See in ein Ersatzboot umsteigen!

Wegen SARS war der Ort Sabang jedoch wie ausgestorben. Viele Kneipen waren  geschlossen, die Tauchbasen hatten den Betrieb wegen Gästemangel eingestellt. Außer bei uns, im Sabang Inn Dive Resort – schließlich waren ja wir da! Und somit war natürlich logisch, dass wir an allen  Tauchplätzen immer unter uns waren. 

Ihr werdet’s nicht glauben: Auf unserem Rückweg haben wir dann noch in Manila einen Abstecher in eine bayrische Pinte bei Schweinsbraten mit Knödel, Weißwürstel mit Brezeln gemacht!

Ein rundum gelungener wunderschöner Urlaub mit Traumhaften Erinnerungen!

Andrea

Mitgliederversammlung 2003

Es gab einiges zu besprechen auf der Mitglieder- Versammlung 2003. Der STCL hat sich auf dieser Versammlung eine neue Satzung gegeben. Die alte „handgeschnitzte“ Satzung war nun doch schon etwas in die Jahre gekommen. Sie war an einigen Stellen unnötig kompliziert und insbesondere im Bereich des umfangreichen Vorstands nicht den Anforderungen z.B. in Hinblick auf versicherungstechnische Aspekte gewachsen.

Vor die Wahl gestellt, die alte Satzung komplett zu überarbeiten oder gleich eine ganz neue Satzung vorzulegen, entschloss sich der Vorstand für Letzteres. Eine neue Vorlage wurde erarbeitet, die sich eng an die Mustersatzung des VDST anlehnt. Gegenüber dieser Vorlage wurden hauptsächlich Vereinfachungen vorgenommen, da der STCL als relativ kleiner Verein mit kurzen Kommunikations- und Entscheidungswegen neben Vorstand und Jugend keine weiteren Gremien benötigt.

Diese Vorlage wurde dann auf der HV diskutiert und angenommen. Von der Mitgliederversammlung wurden lediglich einige kleinere technische Änderungen vorgenommen, die einige Entscheidungen direkt in die Hände des Vorstands legen. So wurde z.B. eine Einteilung in verschiedene ‚Mitgliederklassen‘ herausgenommen. Statt dessen wurde der Vorstand ermächtigt, Entscheidungen über ‚Sonderfälle‘ wie z.B. Fördermitglieder (sollte es so etwas jemals tatsächlich geben) oder Gäste (sei es fürs Training oder auf Zeit) unbürokratisch direkt selber zu fällen. Eine komplizierte Satzung und Gebührenordnung, die ja auch immer wieder gepflegt und angepasst werden muss, wurde so vermieden.

Gegenüber der alten Satzung ergeben sich außerdem einige bürokratische Erleichterungen im Hinblick auf die technische Durchführung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. In all den Vereinfachungen kommt zum Ausdruck, dass die Mitglieder dem Vorstand bei der Durchführung dieser Aufgaben ein besonderes Vertrauen entgegen bringen. Dies wurde in den vergangenen Jahren auch durch eine sehr sachbezogene, von persönlichen Allüren weitgehend freie Vorstandsarbeit gerechtfertigt, auf die andere Vereine durchaus neidisch sein können.

Der schlanke neue (geschäftsführende) Vorstand und Gesamt-Vorstand wurde wie folgt gewählt:

1. Vorsitzender Helmut Steiner
Stellvertreter Wolfgang Rohden
Schamtzmeisterin Anita Schöllhorn

Schiftführerin Conny Kratofil
Ausbildungsleiterin Claudia Hohaus
Beisitzer (Fachdisziplinen) Olivier Haug
Jugendvertreter ist noch durch die Jugendversammlung zu bestimmen.

Einen herzlichen Dank an alle bisherigen Vorstandsmitglieder für ihre Arbeit im letzten Jahr (für die ihnen erwartungsgemäß die Entlastung erteilt worden ist) und herzlichen Glückwunsch an die ‚Neuen‘. Möge die Arbeit so unspektakulär und effizient weitergehen, wie sie in den letzten Jahren gewesen ist.

Neben den Berichten über die erfreuliche Kassenlage (der neue Kompressor hat die Rücklagen nicht komplett aufgebraucht) und die Arbeit des vergangenen Jahres (neuer Kompressor, Sauerstoff- Koffer) spielte wieder mal das Jugend- Training eine Hauptrolle.

Wie auch im Erwachsenen- Training liegt die Last der Verantwortung der Trainings- Durchführung auf nur wenigen Schultern. Dies führt dazu, dass immer die gleichen Leute in sehr kurzen Abständen (2 Wochen!) zum Training eingeteilt sind. Einzelne weitere Helfer für Erwachsenen- und Jugend- Training wurden bereits auf der Mitgliederversammlung gefunden, dafür fallen jedoch einige bisher in den ‚beiden Trainings‘ involvierte aus beruflichen und privaten Gründen fort.
Daher ein Appell an alle Mitglieder: helft mit bei der Durchführung des Trainings. Auch wer nicht regelmässig das Training übernehmen möchte, sondern evtl. sogar nur ein einzelne ‚Vorstellung‘ absolvieren kann und will, ist herzlich willkommen. Meldet euch bei Claudia für’s Erwachsenen- Training oder bei Martina für’s Jugend- Training. Nur durch eure aktive Teilnahme kann das Training im gewohnten Umfang und ohne Einschränkungen weitergeführt werden!
Viele Diskussionen gab es auch über die Zielsetzung und den Teilnehmer- Kreis des Jugend- Trainings. Ein breiter Konsens wurde darüber erzielt, im Interesse der Jugend- Trainer aber auch der trainingswilligen Jugendlichen selber in Zukunft einen strafferen Kurs zu fahren. Ziel des Jugendtraings soll in Zukunft viel mehr ein TAUCH- Training für Jugendliche sein. Das betrifft einmal Inhalte und Durchführung. Aber auch der Teilnehmer- Kreis auf Seiten der Jugendlichen soll stärker daran ausgerichtet werden. So waren in der Vergangenheit immer wieder Jugendliche dabei, die entweder zu klein (an Alter oder Entwicklungsstand) für ein ernsthaftes Tauch- Training waren oder am Tauchen und der Tauchausbildung selber überhaupt kein Interesse hatten. Das Jugend- Training wurde so häufig zu einer reinen Bade- und Beschäftigungs- Veranstalltung, was weder die Trainer erfreut hat noch der Motivation und dem Lern- Erfolg der Ausbildungswilligen zuträglich war. Hier soll eine schon lange diskutierte untere Altersbergrenzung Abhilfe schaffen. Und am Jugend-Training soll in Zukunft nur noch teilnehmen dürfen, wer sich ernsthaft für das Training und die Tauch- Ausbildung interessiert. Eine meines Erachtens nach zwar im Einzelfall evtl. harte aber im Interesse der Sacharbeit dringend notwendige Entscheidung.

Eine zusätzliche Entlastung des Jugend- Trainings soll auch dadurch erreicht werden, dass ältere und geeignete Jugendliche schneller an das allgemeine Erwachsenen- Training übergeben werden sollen, sobald sie dazu in der Lage sind.

Einzelheiten der Mitgliederversammlung (in Form des Protokolls) und die neue Satzung könnt ihr hier auf der Website finden, sobald diese Dokumente bei mir angekommen sind.

Und denkt daran: wir brauchen euch alle im Training, als Teilnehmer und als Ausführender oder Helfer!!!

Plittersdorf Ostern 2003

Direkt im Anschluss an das Mammut- Programm der Gold- und Silber- Theorie stand an Ostern direkt die nächste Großveranstaltung an. Nicht abzuschrecken durch die Schnee- Erfahrungen der vergangenen Jahre ging es über Ostern zum Campen und Tauchen nach Plittersdorf. Auch wenn der eine oder andere vom plötzlichen Auftauchen von Ostern doch überrascht wurde, fand sich am Ende eine riesige Gruppe von Interessenten für die angebotenen Sonderbrevets, die wieder mal zum Selbstkostenpreis angeboten wurden (d.h. die Ausbilder bekamen nur die Camping- Kosten, die Tauchgenehmigungen und Flaschenfüllungen ersetzt und keinerlei Vergütungen für ihre umfangreiche aufgewendete Zeit).

Ingesamt wurden 10 Teilnehmer für die Gruppenführung gezählt, 8 für die Orientierung und 8 für’s Nachttauchen. Hinzu kam noch eine grössere Gruppe von Bronzeschülern des TC Stuttgart, die hier ihre Prüfungstauchgänge absolvieren wollten, sowie Silber- und Gold- Aspiranten aus dem Theoriekurs, dem STCL und befreundeten Vereinen.

Eine logistische Meisterleistung war vonnöten, um dieses Riesen- Programm zu absolvieren, sowie eine Tauch- Dauerleistung der Ausbilder. Camping, Füllungen und Tauchgenehmigungen wurden in Fleiss- Arbeit von Harald organisiert und abgerechnet und Claudia stellte in unermüdlicher und tagelanger Arbeit einen (oder genau betrachtet viele Versionen von einem) ‚eisernen‘ Tauchgangs- Plan auf, der sich wunderbarerweise ziemlich reibungslos umsetzten ließ und tatsächlich allen Beteiligten zu ihren benötigten Tauchgängen verhalf.

Die Theorie zu den Sonder- Brevets hatte bereits vorher im Clubheim und mit Refferenten des TC Stuttgart und des STCL stattgefunden. Vielen Dank an den TCS für die gute Zusammenarbeit in der Ausbildung sowohl an dieser Stelle als auch überhaupt in den letzten Monaten.

Neben Claudia und Harald stellten sich Helmut und Wolfgang vom STCL und Tanja Ringelmann vom TCS für die Ausbildungs- Tauchgänge zur Verfügung. Nur um mal einen Überblick über die Leistung der Ausbilder zu geben: Harald kam auf 22 Tauchgänge, Claudia auf 17, Tanja auf 13 (bedingt jeweils durch unterschiedliche An- und Abreise- Zeiten). Von Wolfgang und Helmut habe ich leider keine Zahlen vorliegen, aber weniger Tauchgänge sind es bestimmt auch nicht gewesen. Da kann man nur sagen: Respekt! Ein riesiger persönlicher Einsatz von allen.

Das Wetter spielte ganz gut mit und erlaubte phasenweise sogar ein Sonnenbad. Und erstaunlicherweise blieb neben dem Mammut- Programm auch noch Zeit für Spass- Tauchgänge und auch das gesellige Beisammensein kam nicht zu kurz. Eine gute Gelegenheit, den Kontakt im STCL und auch zu den Freunden in benachbarten Vereinen aufzufrischen, wurde erfolgreich genutzt. Und viel Spaß gemacht hat es auch noch. Was will man mehr?

Gold/ Silber- Theorie 2003

Nachdem im letzten Jahr Mitglieder des STCL an der Gold- und Silber- Theorie im Clubheim des TC Stuttgart teilnehmen konnten und auch Gebrauch von diesem Angebot machten, fand dieses Jahr wegen der großen Nachfrage wieder eine eigener Theorie- Kurs des STCL statt. Ehrensache war natürlich, dass diesmal umgekehrt auch Gäste aus anderen Vereinen (TC Stuttgart, SG Stern) und ‚vereinsfreie‘ Bekannte willkommen waren. So kamen über gutes Dutzend Teilnehmer zusammen, die sich von Claudia und Harald als gerngesehener Gast-TL vom TCS in 4 langen Abenden auf die in diesem Jahr neuen Prüfungsbögen vorbereiten ließen. Mit dieser Masse gingen die Ausbilder an ihre Grenzen, und über mehrere Wochen saßen beide jeden Abend stundenlang vor dem Computer, um Vorträge, Handouts und weitere Unterlagen zu erarbeiten. Der Erfolg war der Lohn für diese Mühen, denn die ‚Schülerinnen und Schüler‘ konnten ihnen für ein sehr vollständiges und in Breite und Tiefe hervorragendes Programm danken. Auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank an die beiden für die Mammut- Leistung. Dank auch an Wolfgang und Cerry dafür, dass sie ihre Wohnung für die Ausbildungs- und Prüfungs- Abende zur Verfügung gestellt und uns auch noch bestens verpflegt haben.

Apropos Prüfung: zwei Prüfungs- Abende wurden abgehalten und die Prüfungen von Claudia in möglichst kurzer Zeit (und bis spät in die Nächte hinein) korregiert und bewertet. Und fast alle haben es schon geschafft und die durchaus schwierigen Prüfungen erfolgreich absolviert. Herzlichen Glückwunsch an alle, die es geschafft haben und viel Glück an diejenigen, die noch mal ran müssen.

Betonen möchte ich auch noch einmal, dass die Theorie- Kurse durch Verzicht der Ausbilder auf jede Aufwandsentschädigung auch diesmal wieder vollkommen kostenlos angeboten werden konnten. Dies ist etwas, was heutzutage längst nicht mehr jeder Verein vorweisen kann.

Weihnachtsaktivitäten 2002

Nach drei Jahren der Abstinenz gab es 2002 wieder eine Weihnachtsfeier. Im Vereinsheim des VfB in Tamm wurde es überraschend voll, da sich am 15.12. viele Mitglieder und Angehörige zu einer netten kleinen Feier eingefunden hatten.

Martina hatte wieder ihren berühmten STCL Quiz aufgelegt, der neben Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten des Tauchens auch schwierige Fragen aus dem Umfeld des Apnoe und des STCL enthielt. Als Lohn für das angestrengte Nachdenken winkte als Gewinn die eine oder andere Flasche Wein.
Neben der Version für Erwachsene gab es diesmal auch eine spezielle Version für die Kids. Als Gewinn gab es hier für alle kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein liebevoll gestaltetes T-Shirt mit dem neuen Emblem der STCL Jugendgruppe.

Schon im Laufe des November und Dezember traten eifrige Mitglieder des STCL beim Hornbach- Baumarkt in Ludwigsburg zum Glühwein- Verkauf zu Gunsten der Jugendgruppe an. Stand und Strom wurden dabei vom Baumarkt gestellt. Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer.

Im letzten Training des Jahres wurde sich viel Mühe für eine Überraschung gemacht. Claudia und Sabine hatten sich den Kopf zerbrochen und einen ebenso sportlichen wie lustigen Wettstreit auf die Beine gestellt. Eingeteilt in 3 Gruppen galt es diverse Übungen zu absolvieren und ein kompletter Gabentisch stückweise in Form einer Schwimm-Stafette durch das Becken zu transportieren. Quasi als Vorbereitung auf die kalorienreichen Weihnachtstage war außerdem der Inhalt eines Fress- Paketes zu vertilgen.
Krönender Abschluss der Aktivitäten war der Auftritt „Nikoleptuns“ (verkörpert natürlich durch Ralf), der kleine Päckchen mit Weingummi verteilte. Vielen Dank an Balu für das Nikolaus- Kostüm.