Südfrankreich Hyères (02.-09.06.2001)

Diesmal führte uns die Frühsommer- Ausfahrt des STCL nach Hyères an die Côte d’Azur. Diese Ausfahrt wird ja traditionell immer genutzt, um den Anfängern des letzten Kurses das Ablegen der VDST- Bronze Prüfung in angenehmeren Gewässern zu ermöglichen.

Diesmal hatte der besonders eifrige Teil der ‚Frischlinge’ seine Prüfungstauchgänge jedoch bereits zuvor in heimischen Gewässern absolviert, so dass nur sehr wenige unbrevetierte Anfänger dabei waren. Zudem war die Gruppe mit 3 TLs, einem ÜL und mehreren erfahrenen Tauchern (die meisten hatten mindestens CMAS**) gut bestückt.

Und dies erwies sich auch als sehr gut. Denn die Tauchregeln in Frankreich (oder nur in Hyères?) sind doch sehr eigen. Ein PADI Advanced Open Water rangiert gerade noch auf einer Stufe mit Bronze, Brevets von anderen Verbänden (SSI etc.) sind teilweise gar nicht anerkannt, es zählt einzig und allein die CMAS- Brevetierung. Hinzu kommt, das den Franzosen auch die 4- Sterne Regel nicht genug ist. Ein Bronze darf nur mit einem TL/ÜL unterwegs sein, 2 Silber zusammen dürfen nur bis 20 Meter tauchen…

Aber irgendwie fanden sich dann doch immer genügend Sterne zusammen, damit alle, die wollten, auch in’s Wasser kamen.

Und zu sehen gab es reichlich. Bei guter Sicht konnten die Flora und Fauna unter Wasser angemessen gestaunt werden. Fische (auch größere) sind reichlich vorhanden und die Tauchplätze sind sehr schön und abwechslungsreich. Allerdings ist das Tauchen in Hyères nicht ganz einfach. Es traten teilweise starke Strömungen und vor allem hohe Wellen (bis 3..5 m) auf, was die Bootsfahrt und das Ab- und Auftauchen nicht gerade erleichtert.

Leider hat sich auch die Tauchbasis (Divin’ Giens) nicht gerade positiv hervorgetan. Obwohl der Basisleitung bekannt war, dass es sich um eine Ausbildungs- Ausfahrt des STCL handelt, fand sich von der versprochenen Flexibilität bei der Organisation der Ausfahrten nichts wieder. Meistens stand kein eigenes Boot für die Gruppe zur Verfügung (obwohl diese genug Taucher umfasst hätte). Und ständig wurde darauf gedrängt, alles möglichst schnell oder nicht zu sagen hastig zu erledigen. Hauptsache schnell im Hafen und Feierabend…

Auch mit der Boots- Sicherheit war es nicht unbedingt zum besten bestellt. Die Ausrüstung der Boote zum Tauchen ist leidlich, aber nicht überragend (z.B. keine Plattform zum Ein- und Aussteigen). Und die Ausbildung der Kapitäne („Heute fahrt ihr mit meinem besten Skipper. Die findet sogar meistens auf Anhieb den Tauchplatz“) ließ besonders in Hinblick auf die Sicherheit doch etwas zu wünschen übrig. So kam es unter anderem einmal vor, dass die Ankerleine (die auch als Dekoleine dient), bei starken Seegang und ebensolcher Strömung mitten während der noch langen Dekopause der letzen Gruppe bereits gelöst wurde. Dank der sofort gesetzten Dekoboje (haben natürlich immer alle dabei, gell?) fand sich die Gruppe dann auch in einigen hundert Meter Entfernung und mit noch 5 bis 10 bar sattem Restdruck wieder. Also kein Grund zur Aufregung …

Insgesamt waren die Boote viel zu voll, die Hektik zu groß (wer will den auch auf der Donator (Wrack, über 40 m) für zusätzliche 55 Franc auch schon eine ganze Stunde im Wasser bleiben. Es wurde mehr darauf geachtet, dass ja niemand ohne eigenen Neopren – Anzug an Bord kam („wir sind ja schließlich kein Wasser- Taxi!“, Angehörige bleiben an Land) und ein Schnorchler, soweit wiederwillig geduldet, nicht auch mit Bleigurt ins Wasser geht oder gar noch abtaucht. Das wäre nämlich Apnoe ist natürlich streng verboten.

Der Basis- Besitzer Hansi überschlug sich auch nicht gerade im Bemühen, nach flexiblen Lösungen zu suchen. Überhaupt war er nur einmal mit auf einem Boot und ohne extra bezahlten TL taucht natürlich auch kein Guide mit. Das Tauchen ist schließlich Arbeit und kein Vergnügen. Und als Vorbereitung auf den Donator- Tauchgang ein völlig uninteressantes Wrack in auch 35 Meter Tiefe zu verkaufen zeugt wohl auch eher Geschäftstüchtigkeit als von guter Tauchausbildung.

Wie schon erwähnt waren die Tauchplätze an sich jedoch schon sehr lohnenswert. Und die Umgebung ist auf jeden Fall eine Reise wert (Tip: auf der Hinfahrt einen Zwischenstop im Ardèche- Tal machen, man muss nicht immer gleich zum Tauchen eilen).

Nicht zu meckern gab es über den Campingplatz. Die gemieteten Mobile- Homes waren gut ausgestattet und gut in Schuss. Bäume spenden Schatten, das Personal freundlich und hilfsbereit, die Campingplatz- Einrichtungen sind ausreichend und wir hatten unsere Ruhe und konnten tun und lassen, was wir wollten.

Aber spätestens die mittlerweile schon legendäre alljährliche Tauchertaufe entschädigten für alle Seekrankheit auf den Bootsfahrten. Organisiert wieder von Claudia tauchte diesmal Neptun (Ralf) aus den Fluten auf und bat die Neulinge, bei verschiedenen Spielen Süßigkeiten zu sammeln. Mit diesen konnte dann die Meerjungfrau (Helmut!) aus den Händen der Piraten (den Kindern) befreit werden.

Vermisst habe ich dieses Jahr nur den sonst auf solchen Ausfahrten immer vorhandenen Volleyball…

Insgesamt war der Urlaub, auch vom Taucherischen her, durchaus gelungen und wir hatten viel Spaß. Ein großer Dank geht hier an Wolfgang, der die Organisation übernommen hat und sich diesmal mit ca. 40 Teilnehmern herumplagen musste. Und außerdem auch an die TLs/ÜLs Wolfgang, Harald, Claudia und Helmut, die wegen der geringen Unterstützung durch die Basis diesmal sehr viel Arbeit und wenig Urlaub hatten.

Und als Fazit über die Tauchbasis lässt sicht feststellen: sie ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht gerade eine Zierde für den VDST, der sich ja gegenüber anderen Verbänden wie PADI durch eine bessere Ausbildung und weniger ‚Abfertigungsbetrieb’ hervortun will.

Für einen ausreichend brevetierten CMAS-Taucher oder eine kleine Gruppe erfahrenerer Leute ist der Tauchgrund auf jeden Fall sehr interessant. Aber für eine große Gruppe (insbesondere wenn Ausbildungs- Tauchgänge geplant sind) finde ich die Basis nicht geeignet. Und wir werden den guten Hansi vermutlich auch nicht noch einmal mit so vielen Tauchern auf einmal belästigen.

Bodensee Ostern 2001

(Alle Bilder von Sabine)

Gleich zwei Ausflugsmöglichkeiten boten sich für das Osterwochenende an. Die eine, größere Gruppe folgte Gehrings an den Walchensee, natürlich nicht ohne Tauchgerödel im Gepäck. Von diesem Ausflug liegen leider keine Bilder und Berichte vor.

Außerdem waren dann da noch die ganz (oder doch nicht ganz so) hartgesottenen, die sich auch durch den angesagten Schneefall nicht davon abbringen ließen, auf dem Campingplatz in Überlingen am Bodensee zu zelten und natürlich auch die Steilwand unsicher zu machen. Neben den Hohäusern waren hier noch Haugs samt Kind, Kegeln und Kickboards und Yann dabei. Diese Gruppe hatte sich einfach mal an den traditionellen Osterausflug des TC Stuttgart angehängt.
Entgegen allen Ankündigungen war das Wetter am Freitag und Samstag erst einmal gut, auch wenn die Nächte eine echte Probe für die Qualität der Schlafsäcke oder die Kältetunempfindlichkeit der Insassen darstellten. Am Sonntag stellte sich dann jedoch der angekündigte Schnee, den die Walchensee- Besucher bisher für sich alleine behalten hatten, auch am Bodensee ein. Nachdem die Tauchfähigkeit der meisten Camper auf Grund von Erkältungen sowieso nicht mehr gegeben war und auch die Kinder die ersten Ausfallerscheinungen zeigten, wurde kurzerhand beschlossen, die Weichei- Alternative zu wählen und den Ausflug bereits am Sonntag zu beenden.

Untergrombach Himmelfahrt 2001

Auch der Himmelfahrts- Ausflug des STCL hat mittlerweile so seine Tradition. Und natürlich wurde auch getaucht (welch Wunder)… Das Wetter war einfach nur sonnig, dementsprechend voll war es dann am See, wobei auch der STCL mit einer stattlichen Zahl von Leuten zum Gedränge beitrug. Die Sicht war dafür mit gut 6 Metern sehr zufriedenstellend. Selbst die Kinder konnten sich beim Schnorcheln über den Anblick eines großen Hechts freuen und außerdem gab es zahlreiche Kaulquappen zu bestaunen. Ansonsten wurde das eine und andere Boot zu Wasser gelassen, das Apnoe- Tauchen geübt und natürlich der Grill angeworfen. Selber Schuld, wer nicht dabei war !

Apnoe 1 Seminar in Tailfingen

Bild: Sabine)

„Am 5.5.01 fuhren wir 3 Mitglieder des STCL (Oli, Sabine und Melanie) gutgelaunt in Richtung Landessportschule Albstadt los, wo wir nach ca. 2 Std. Fahrt um 9.00 Uhr auf 21 andere, ebenfalls Apnoe- Interessierten Taucher aus dem gesamten südwestdeutschen Kreis trafen. Initiator des Seminars war Dieter Merkle aus Neu-Ulm, einer der noch wenigen Apnoe- TLs die es in Deutschland gibt. Er führte übrigens auch schon das Atem- und Entspannungsseminar in Ulm durch, an dem auch Martina teilnahm. Mittels Mohrenköpfe, die er uns als Begrüßung angeboten hatte, teilte er uns in 2 Gruppen ein (helle Köpfe- dunkle Köpfe). Sogleich gaben wir uns der Theorie hin, welcher dann die Atem- und Entspannungsübungen folgten, bevor wir uns vor dem Mittagessen im Hallenbad an die Praxis machten (Zeittauchen), und die Atemtechnik, die wir zuvor gelernt hatten, austesten konnten. Nach dem Mittagessen ging es dann zur Yogastunde und danach ins Hallenbad, wo Streckentauchen, Wende und Technikverbesserungen das Thema waren. Die Kaffeepause opferten wir einer längeren Badezeit, so dass es am späten Nachmittag mit Theorie weiterging bis zum Abendessen. Danach sahen wir noch Berichte und Filme von Apnoe- Wettkämpfen und auch von Apnoe- Tauchunfällen und sogenannten Sambas (sehr interessant). Diesen Tag beendeten wir mit einem entspannenden Saunabesuch. Am nächsten Morgen gab es noch vor dem Frühstück eine Yogastunde (unglaublich wie unbeweglich man morgens ist). Danach gab es nochmals Theorie, wo auch auf die Ausrüstung eingegangen wurde. Da Oli der bestausgerüstete Apnoeist in diesem Seminar war, durfte er darüber referieren. Anschließend ging es zur Atem- und Entspannungsübung und dann noch mal ins Hallenbad, wo dann ausgiebig die Ausrüstung des anderen getestet wurde und viele ihre 1. Versuche mit Apnoe- Flossen oder -Maske machten. Nach dem Mittagessen fand noch eine Abschlussbesprechung dieses gelungenen Seminars statt.“

(Sabine)

Gifiz (21.-23.7.2000)

Am Wochenende vom 21. – 23.07.2000 war es mal wieder soweit. Die Ludwigsburger packten Ihre Zelte samt Hausrat ein und pilgerten zum Gifiz- See nach Offenburg. Mit Kind und Kegel bildeten wir unser Lager am altbewährten Plätzle, das, wie letztes Jahr, für uns reserviert war. Unser clubeigenes Gemeinschaftszelt bildete den Mittelpunkt. Dank unseres Gerätewarts Wim hatten wir sogar unseren eigenen Kompressor dabei und konnten somit unsere eigene Luft atmen. Leider konnte Wim aus beruflichen Gründen unser kleines Lager nicht mitbewohnen und reiste nach aufstellen des Kompressors wieder ab. Schade. 

An dieser Stelle will ich kurz erzählen was er alles versäumt hat: 
Bei wunderschönem heißen Sommerwetter genossen wir den Samstag. Es wurde gebadet, gepaddelt und getaucht. Der Gifiz- See bot mal wieder gigantisch wenig Sicht. Doch den orientierungshungrigen Taucher stört das nicht. Mein Highlight war die unglaubliche Begegnung mit einer Schildkröte. Natürlich hatte ich mal wieder keine Beweise und keine Zeugen. Unser Angler Sebastian bestätigte dann aber meine Aussage. Die Schildkröten in Deutschen Landen sind meist ausgesetzte Tiere die sich dann durchaus vermehren können.

Unsere Kleinsten vergnügten sich tagsüber an der neuen Rutschbahn des Strandbades. Die Großen versuchten sich im Volleyball. Für das leibliche Wohl sorgte gegen Abend jeder selber. Bei den einen gab’s Spagetti, andere kochten sich ihr Süpple und bei vielen wurde gegrillt. Wieder mal zufällig an unserem Wochenende wurde ein Mega- Event am See veranstaltet. Letztes Jahr schon wurde ein Feuerwerk veranstaltet an dem wir teilhaben durften. Dieses Jahr wurde es durch den Auftritt von Eizo übertroffen. Ich habe keine Ahnung ob diese Gruppe bekannt ist, aber er lockte immerhin 800 begeisterte Zuhörer an. Selbstverständlich mischten auch wir uns unter die Menge.

Als es dämmerte besannen wir uns allerdings auf unsere Berufung und zwangen uns nochmals in den Neopren. Ein Nachttauchgang ist das absolute Muss am See. Man sieht hier viele Aale, die man mit etwas Geduld auch bei der Jagd beobachten kann. Viele Krebse tummelten sich am Steinufer und riesige Karpfen und Hechte wurden beobachtet.

Der Sonntag fing leicht bewölkt an. Einige zog es in die nähere Umgebung Richtung Lahr in den Matschel- See oder so ähnlich. Wir erhielten vom Offenburger Tauchclub die Auskunft über Einstiegstelle und Tauchgebiet. Der See erwies sich als, nach meinem Empfinden „Arschkalt“ aber nichtsdestotrotz sehr lohnenswert. Eine Supersicht mit einer Landschaft, die mit etwas Phantasie der Wüste Afrikas ähnelt. Im Uferbereich gab es eine Vielzahl an Fischen und Krebsen.

Bei unserer Rückkehr ins Lager bildetet sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel. Sekunden später kam er dann auch, der große Wolkenbruch. Die wenigsten schafften es ihr Zelt trocken einzupacken. Sogleich kam Aufbruchstimmung auf und die Camper des STCL machten sich gen´ Heimat auf. 

Martina

Gozo (17.-24.6.2000)

Nach dem das Interesse für einen als Alternative vorgeschlagen Ausflug nach La Palma wegen der deutlich höheren Kosten nicht so groß war, ging der Frühsommer- Ausflug dieses Jahr wieder nach Gozo.

Diese Insel war ja schon einmal Ziel eines Vereinsausflugs. Und viele, die damals dabei waren, waren auch diesmal wieder dabei. Komplettiert wurde das Aufgebot durch 2 Neulinge  (bzw. Alt- Neulinge) und 2 Gäste vom TC Stuttgart. So kamen insgesamt 12 Teilnehmer zusammen.

Claudia hatte den ganzen Ausflug inklusive Tauchen und Mietwagen organisiert und es klappte alles hervorragend, auch wenn sich die Bedingungen beim Reiseveranstalter FTI gegenüber dem letzten Gozo- Ausflug eindeutig verschlechtert hatten (kein zusätzliches Tauch- Freigepäck mehr!). Lediglich beim Transfer zwischen Malta und Gozo hatten wir ein bisschen Pech. Wegen Chaos beim Reiseveranstalter bzw. den Transportunternehmen mussten wir statt des Hubschraubers- Transfers auf die Fähre ausweichen.

Unser Quartier hatten wir diesmal in Xlendi aufgeschlagen, die Luft zum Tauchen gab es von der dortigen Tauchbasis ‚St.Andrew’s Diver Coves‘. Unterkunft, Tauchen und Mietwagen (ein Jeep und 2 PKW) waren insgesamt ‚überaus zufriedenstellend‘. Und auch das Ausscheiden der deutschen Fußball- Nationalmannschaft bei der EM trotz aufmerksamer Unterstützung am Fernseher konnte die Freude höchstens kurz dämpfen.

Neben einem sehr schönen Tag auf einem kurzerhand gemieteten Boot (mit Wolfgang als souveränem Skipper) gab es natürlich auch wieder eine der legendären Tauchertaufen. Jana als frisch gebackene Bronze- Taucherin und Ralf und Jochen als ‚Ungetaufte‘ durften sich im Fische nachmachen, Stammestanz, Singen unter ABC und natürlich auch im Trinken durch den Schnorchel üben. Und die Gaudi war natürlich groß.

Trotz des letzten Kraftakts bei der Rückreise (Abholung um 5 Uhr morgens) kamen alle Teilnehmer wieder gesund und glücklich daheim an.

Salzkammergut (9.-13.6.2000)

Dieser von Doris organisierte Ausflug fand über Pfingsten statt. Irgendwie haben wohl die Tauchgewässer die nötige Klarheit etwas vermissen lassen, aber Spaß hat es trotzdem gemacht… 😉

Sinninger See (28.4. – 1.5.2000)

Auch für die Nasstaucher ging nun endlich die Tauchsaison los.
Der Sinninger See ist max. 15 m tief und beeindruckt durch seine gute Sicht (5 – 10 Meter) und der abwechslungsreichen Unterwasserwelt mit üppigem Pflanzenbewuchs und Fischreichtum.
Das besondere an dem See ist, dass er nur für 25 Taucher am Tag zugelassen ist und eine Genehmigung verlangt wird (die wir mal kurz ratzefatz aufgebraucht haben), um die sich für uns Doris gekümmert hat.

Am 28.4.00 bei strahlendem Sonnenschein ging es los ins lange Wochenende. Die Teller wurden aufgegessen, Gebete an den Wettergott geschickt und tatsächlich, es half. Durchweg tolles Wetter begleitete uns die Tage.
Nach dem üblichen, chaotischen Aufbau – bei manchen waren es nur Zelte, bei manchen konnte man schon von Palästen sprechen, andere wiederum kämpften zur Belustigung anderer mit diversen Vorzelten und Löchern – ging man zum notwendigen Teil Essen – im neuen Versorgungstrakt – und Tauchen über.

Auch der Samstag lief absolut entspannt. Tauchen, relaxen, sporteln oder einfach endlose Diskussionen am ”Lagerfeuer” führen. Abends verwöhnte Stepp uns mal wieder mit absoluten Mega- Fleisch- Bollen – bei denen ich bis heute nicht begreife kann, wie man alleine so ein Stück schaffen kann. Aber zum Glück gab es ja noch Nelli, die gerne ihre Bereitschaft zeigte und mithalf selbige zu vertilgen.

Sonntag – the same procedure – aber warum auch nicht, so soll’s doch sein, oder? Montag der große Aufbruch und Abreisetag. Was da so manche versuchten wieder einzupacken, da kam man als ”low budget camper” fast schon ein wenig ins Grübeln.

Das große Tauchen Sinninger See war mal wieder ein voller Erfolg. Der See ist einfach einladend schön und super bequem.

Wie immer gab’s mal wieder einen Ausreißer, der nicht hätte sein müssen, aber selbst das brachte die meisten nicht mehr aus der Fassung, man war’s ja gewöhnt….

 Aber wie heißt’s so schön? Gute Taucher kommen in den Himmel und die schlechten leider auch.

Wolfgang + Cerry