Club-Ausfahrt nach Plittersdorf

Inzwischen schreibt der Kalender den Monat November, aber wir möchten noch über unsere Club-Ausfahrt ins Freizeitparadies Rastatt vom 25. bis 27. Juli 2025 berichten.

Zu diesem Event am Deglersee haben wir uns auf dem Campingplatz für das etwas verlängerte Wochenende häuslich eingerichtet. Sesshaft vertreten waren wir mit zwei Wohnmobilen, zwei Campern und ganz klassisch mit Zelten. Dazu kamen Tauchkameraden am Samstag und Sonntag „als Tagesgäste“, bei denen es nicht das ganze Wochenende geklappt hat.

Die Tage gestalteten sich locker ums Tauchen in verschiedenster Form. Highlight war die Kinderausbildung unserer jungen Taucher, von denen manche mit ihren 11 Jahren im Rahmen des KTSA** zum ersten Mal im Freiwasser tauchen waren. Gut, dass es im Gewässer der Tauchfabrik auch Schätze zu entdecken gibt 😊.

Ansonsten haben auch selbstgebackene Kuchen und das gemeinsame abendliche Grillen zu dem gelungenen Wochenende beigetragen.

Alles in allem also eine Club-Ausfahrt mit Kurzurlaub-Charakter.

Clubausfahrt nach El Quseir, Ägypten

In der Zeit von 01.09. – 22.09.2025 trafen sich einige STCL‘er zum Tauchurlaub im Hotel Utopia Beach. Der Strand und die Tauchbasis sind in 5 Minuten zu Fuß erreichbar. In der Nähe des Strandes befindet sich ein Hausriff (Nord/Süd). Somit waren Tauchgänge direkt vom Strand aus möglich. Wer seinen Tauchgang weiter weg starten wollte, ließ sich mit dem Zodiac One-Way an den gewünschten Einstiegsort bringen. Das Riff lässt keine Ansprüche offen, es ist für jede Qualifikation von Tauchern geeignet.

Nach dem Frühstück trafen wir uns zum Briefing und ersten Tauchgang an der Tauchbasis Euro Divers. Die Tauchbasis ist gut organisiert, das Equipment kann bedenkenlos ausgeliehen werden und besonders erwähnenswert ist das hilfsbereite Personal.

Zum Mittagessen trafen wir uns auf der Hotelterrasse, reflektierten den Tauchgang und besprachen den weiteren Tagesablauf – gestärkt ging es zum zweiten Tauchgang.

Beim gemeinsamen Abendessen erzählten wir uns unsere Eindrücke und Erlebnisse von den Tauchgängen und ließen den Tag in fröhlicher Runde entspannt ausklingen.

Bei zahlreichen schönen Tauchgängen und angenehmer Wassertemperatur von 28 Grad, konnte die faszinierende Unterwasserwelt des Roten Meeres bestaunt werden. Besondere Highlights waren: die neugierigen Delphine, die zerklüftete, vielfältige Unterwasserlandschaft des Hausriffs mit Canyons und Tunneln zum Erkunden, tolle Schwärme von Großmaulmakrelen und Glasfischen und der Tagesausflug nach Abu Dabab zu den Schildkröten und dem schönen, intakten Riff.

Als weitere Aktion haben sich einige STCL’er auf Initiative der Tauchbasis beim „Beachcleaning“ beteiligt. Fleißig wurde Müll im Strandbereich eingesammelt und somit ein kleiner Beitrag geleistet, dass weniger Plastikmüll im Roten Meer landet.

Ein großes „Dankeschön“ an unsere Unterwasserfotografen, welche die tollen Erlebnisse festgehalten haben, so dass wir bis zur nächsten Ausfahrt keinen Entzug bekommen.

Marktplatzfest 2025

Wie immer am letzten Samstag im Juni, fand in Ludwigsburg das Marktplatzfest statt. Seit der Pandemie hat sich einiges verändert, und viele Vereine sind nicht mehr angetreten. Umso mehr können wir stolz sein, dass wir es auch dieses Jahr wieder geschafft haben, mit dabei zu sein. Mit dem Stand auf dem Rathausplatz war der Aufbau erst mittags nach dem Wochenmarkt möglich, d. h. Ausschlafen trotz Marktplatz fest. Der Abbau noch in der Nacht war dann allerdings nicht mehr so ganz im üblichen Biorhythmus.

Das traditionelle Angebot mit Crêpes und Cocktails wurde dieses Jahr sogar noch um die „Bier-Ape“ mit den ZIEMLICH BESTEN BIEREN und der Möglichkeit der Kartenzahlung ergänzt. Also spannende Neuerungen.

Hat sich der Aufwand für das Marktplatzfest für den STCL gelohnt? Aus doppelter Sicht ein klares „Ja“:

Der enorme Aufwand für einen kleinen Verein wie uns wurde mit viel Freude und Spaß in unserem schönen Stand entlohnt. Zusammen schnippeln, backen, mixen, quatschen, einschenken, und, und, und, … war einfach ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

Und in zweiter Hinsicht, bewies die lange Schlange für unsere Crêpes und Cocktails, dass das Angebot auch bei den Gästen gut ankam. Damit konnten wir das Fest bereichern und unseren Gästen ein tolles Angebot bieten. Auch das hinterlässt im Rückblick nach der ganzen Arbeit ein gutes Gefühl.

Int. OCEAN FILM TOUR Vol. 11

Inzwischen kann man unseren jährlichen Besuch der Ocean Film Tour schon als Tradition bezeichnen. Klar, im STCL gibt es viele Ocean Lovers und das Scala hier in Ludwigsburg bietet dazu noch eine tolle Location. Ganz zu schweigen von dem gemeinsamen, leckeren Essen vorab im Zum Urigen. Soweit also ein perfektes Setup für einen tollen Abend mit Kulinarik und Kultur.

Der kurze Verdauungsspaziergang vom schwäbischen Essen zu den internationalen Filmen führte uns in ein ausverkauftes Haus. Daher mussten wir uns mit sechzehn Leuten über das ganze Theater verteilen. Was soll‘s, die Stimmung war bestens und die Leinwand sieht man von überall. In der Pause und nach der Vorstellung konnte man sich ja wieder zusammenfinden und über die gesehenen Beiträge austauschen. Dieses Jahr war unser Fazit rundum positiv. Die Filme waren allesamt sehenswert. Aufregend, berührend, actiongeladen, nachdenklich oder einfach nur schön.

Wir freuen uns schon wieder auf Volume 12 in 2026.

P.S. Alle Lehrkräfte bitte noch einen genauen Blick auf das Foto werfen. Da versteckt  sich der Zugang für Unterrichtsmaterial zu Umwelt- und Meeresschutz.

Bericht über den Ausflug zur Boot und Dive4Life 2025

Tag 1: Abenteuer auf der Boot-Messe

Ankunft und Erster Eindruck

Unsere Reise begann an einem kühlen Freitagmorgen, als wir die weitläufigen Hallen der Boot-Messe betraten. Die Messe war mit Tauchbegeisterten aus aller Welt gefüllt.

Der Mutige im Tauchturm

Ein Highlight des Tages war sicherlich unser tapferer Kollege, der sich in den Tauchturm wagte, um dort eine Partie 4-Gewinnt zu spielen und wurde zu einem wahrhaftigen Zuschauermagnet. Die Tiere im Zoo fühlen sich bestimmt ähnlich. Lediglich das Schild mit “Bitte nicht füttern” hat gefehlt.

Vielfalt der Stände

Die Messe war ein wahres Eldorado für Taucher. Überall waren Stände mit Equipmentherstellern, Tauchverbänden und Tauchbasen aus aller Welt. Der diesjährige Trend war unübersehbar: Rebreather, insbesondere die Chest-Mount-Variante, waren in aller Munde. Unsere Gruppe, bestehend aus Sport- und Tech-Tauchern. Jeder wurde an den zahlreichen Ständen fündig. Von der Tauchmaske über den Trocki bis hin zum Rebreather wurde alles genauestens angeschaut.

Mittagessen und Promi-Meetings

Zur Mittagszeit fanden wir uns bei einem stärkenden Mahl zusammen, um die gesammelten Eindrücke im Indischen Restaurant zu verdauen. Die Atmosphäre war geprägt von einer intensiven Diskussion über Atemregler. Danach hatten wir das Glück, einige Prominente der Tauchszene zu treffen: Gus und Woody von Divetalk, Achim Schlöffel von Innerspace Explorers und Sebastian von Koss auf dem GUE Stand.

Ein Tag voller Erlebnisse

Es war schnell klar, dass ein Tag nicht ausreichen würde, um die gesamte Messe zu erkunden. Ein Tag reicht gerade so für die Taucherhalle. Mit schweren Beinen und einem Rucksack voll Swag machten wir uns schließlich auf den Weg nach Hause beziehungsweise ins Hotel.

Tag 2: Tauchspaß im Dive4Life

Der Abend im Friendly City Hotel

Nach einem ausgiebigen Tag auf der Messe entschied sich ein Teil der Gruppe für die Heimreise, während der Rest beim gemeinsamen Abendessen im Friendly City Hotel den Tag Revue passieren ließ. Hier wurden nicht nur Pläne für den nächsten Tag geschmiedet, sondern auch die örtlichen Schnitzelspezialitäten genauestens begutachtet. 

Vorbereitung und Frühstück

Am nächsten Morgen, nach einem kräftigenden Frühstück, ging es auf zum Dive4Life. Unsere Ausrüstung haben wir am Vorabend schon ins D4L gebracht, um die besten Plätze zu sichern – beim schweren Doppelgerät eine kluge Entscheidung. Jeder Meter zählt.

Eintauchen ins Abenteuer

Nach einem kurzen Briefing durch Colin und dem Zusammenbauen der Ausrüstung ging es endlich ins Wasser. Der erste Tauchgang war entspannt und führte uns auf bis zu 20 Meter Tiefe. Wir erkundeten das Dive4Life, testeten unsere Ausrüstung für den bevorstehenden Urlaub und filmten mit der GoPro, während sich die anderen Taucher um uns herum wie Fische im Schwarm bewegten – nur mit mehr Luftblasen und weniger elegant.

Zweiter Tauchgang

Der zweite Tauchgang war noch beeindruckender, da das Becken nun leer war. Wir verbrachten viel Zeit auf 20 Metern, erforschten alle Gänge und probierten unsere Lampen in aller Ruhe aus. Wir nutzen die Gelgenheit um das Teilen von Luft über einen langen Schlauch zu üben und Bojen zu setzen, bevor wir entspannt zur Oberfläche aufstiegen.

Mittagspause und weitere Tauchgänge

Nach einer ausgiebigen Mittagspause folgte unser dritter Tauchgang. Ein Gruppenbild auf 6 Metern war der perfekte Start, gefolgt von Übungen zur Flossentechnik und einem Valve Drill. Danach simulierten wir den Ausfall eines Wings und beobachteten die anderen Taucher von dem 6m Ring aus. Das setzen der Boje beendete den Tauchgang. 

Heimreise

Nach einem erlebnisreichen Tag packten wir unsere Ausrüstung zusammen, schrieben Lögbucher und machten uns auf die Heimreise. 

Fazit

Die Erinnerungen an das Wochenende, voll von Abenteuer, Spaß und unvergesslichen Momenten, bleiben uns sicher noch lange erhalten.

Insgesamt war unser Ausflug zur Boot und Dive4Life 2025 ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur viel gelernt und erlebt, sondern auch neue Leute kennengelernt, viele bekannte Gesichter getroffen und neue Ideen mit nach Hause genommen.

GDL Junior* erfolgreich absolviert

Für zwei unserer Jugendlichen fing das Jahr 2025 gleich sehr erfolgreich an. Sie haben erfolgreich den GDL Junior* (ehemals KTSA Bronze) absolviert – herzlichen Glückwunsch dazu!

Nachdem es im alten Jahr leider nicht mehr für die Abnahme gereicht hat und die Zeit noch einmal zum Üben verwendet wurde, war es umso erfreulicher, dass es auf Anhieb im neuen Jahr geklappt hat. Trotz anfänglicher Aufregung beim Breefing wurden im Anschluss die Tauchgeräte fachgerecht eigenständig zusammengebaut. Anschließend ging es ins Becken des Stadion Bades wo es im 1:1 daran ging die Übungen nach und nach zu absolvieren. Beim Maske Ausblasen darf noch etwas mehr Routine einkehren, aber für den ersten Schritt reicht das Ergebnis: Das Wasser wurde von allen drei Kindern erfolgreich aus der Maske verdrängt.

Ein Kandidat hatte dann leider Probleme mit dem Druckausgleich und hat dies vorbildlich angezeigt. Für ihn war auch nach mehreren Versuchen im Flachwasser dann leider Schluss – Gesundheit geht vor. Aber das Jahr 2025 ist noch jung – was in der ersten Woche nicht geklappt hat, kann noch werden.